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Der Teestrauch (Camellia sinensis)


Viele Leute denken eher an ein kleines Gewächs wenn von Grünem Tee oder auch Schwarzem Tee gesprochen wird. Beim Schwarzen Tee handelt es sich jedoch um einen bis zu 15 Meter hohen, immergrünen Baum, Camellia sinensis. In Anpflanzungen komprimiert man allerdings die Größe auf circa 1,5 Meter um das Ernten zu erleichtern. Die wechselseitig angeordneten, festen Blätter sind je nach Sorte mehr oder weniger ausgeprägt gezahnt. Am Teestrauch sieht man weiße Blüten, die etwa 1-3 Zentimeter groß werden, und die sich zu Früchten mit 3-fächerigen Samenkapseln entwickeln. Im Prinzip ist Camellia sinensis keine tropische Pflanze, denn die Herkunft liegt in den Subtropen in Südostasien. Der Teestrauch kann bis auf 2500 m Höhe angebaut werden. Heute hat der Teestrauch eine große Nutzung in zahlreichen Ländern in Asien, Afrika und Südamerika.



Man kann den Teestrauch, der durch Stecklinge oder Saatgut gezogen wird, fast nie direkt kaufen. Am unkompliziertesten ist es, bei einer Reise in Asien, Afrika oder Südamerika Früchte einzupacken und diese anzupflanzen. Damit der Samen anwächst muss man ihn aus der Kapsel nehmen und ca. einen ganzen Tag in lauwarmes Wasser legen. Den Samen steckt man dann circa 1 Zentimeter tief in torfhaltige Erde, wässert nochmals und achtet auf einen schattigen Standort mit ungefähr 23°C.



Tee eignet sich im Großen und Ganzen gut als Kübelpflanze. Im Sommer kann man den Teestrauch auch hervorragend auf die Terrasse stellen. Auch im Treibhaus ist es dem Tee recht, solange er im Sommer leicht beschattet wird und die Hitze nicht zu groß wird.