Es gibt selten richtigere Handlungen für uns als Körperertüchtigung...

Ganz bestimmt! Aber nur solange das in einem vernünftigen Kontext bleibt. Nicht selten sind Totalathleten in einer Welt gefangen, in welcher es keinerlei "Ausreichend" gibt. Eine fatale Wendung! Eine Abhängigkeit zeigt sich durch tägliches Zwingen, was im Kraftsportabschnitt von mentalen und materiellen Erkrankungen ummantelt wird. Ein solches Leid ist keine Kuriosität! Verrückte 1 % Menschen in Deutschland sind davon krank. Die Menschen, welche an den Folgen leiden, wissen zumeist nicht, welche Intensität die eigene Krankheit bereits angenommen hat. Sie sind Lakeien ihrer selbst und gezwungen im Spiegel nach unerkannten Schwachstellen zu forschen. Immer wieder laufen sie hungernd vor den Spiegel und propagieren sich ein, dass die Peitscherei immernoch nicht genug war. Jene Erkrankten sind sowohl der Vollstrecker mit der Treibwaffe, aber auch der Fronarbeiter mit den Verletzungen.

Überlastung auf Grund von Gefühlsregungen der Minderwertigkeit!


Die Auslöser einer jenen Erkrankung sind meistens Persönlichkeitsgedanken und Schwierigkeiten, die auf ebendiese destruktive Modalität bewältigt werden müssen. Außerdem sorgt das Absolvieren von Aufgaben für schöne Gefühle, wie etwa Stabilität und für das Erhalten von Neuro-Transmitter, was gesamt zu Glücksemotionen verschmilzt. Eben dies macht dependent! Leibesertüchtigung soll Laune heißen und dem Leib sollten ausreichend Ruhepausen zugestanden werden. Setzen diese Verschnaufphasen aus, kann sich der Muskel nicht formen, da Muskeln sich lediglich im Verlauf der Breaks, mitnichten allerdings im Verlauf des Sports selbst bilden.

Überzogene Workoutphasen müssen vor allem vehement vermieden werden...


Das Problem ist gewiss keineswegs nur mit Warnungen und Gefahren getan. Zu den charakteristischen Reaktionen von übertriebenem Sport zählen bspw. Zittern, Depressionen, Gasterweh, Selbstvorwürfen, Kopfschmerzen, Aufregung, Nachtruhestörungen, Beklemmungsausbrüchen, Burnoutausbrüchen, gleichbleibender Spannung, Knochenabnutzung, Hormonbeeinträchtigungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, sozialer Abkapselung und einem schwachen körpereigenen Abwehrsystem. Nebst all diesen Belastungen kann der Leib gar nicht anders reagieren, als irgendwann zu Zerbrechen. Ich müsste demnach erwähnen, dass der Leistungssporttreibende sich selbst zerstört! Um dieses Verhalten zu umgehen, sollte aus diesem Grund nur 2-4x je Woche rund 45 Min. Fitness ausgeübt werden. Ansonsten sollten dem Organismus hinlängliche Regenerationsperioden zugestanden werden. Die Konstellation des Trainings sollte entsprechend auf die jeweilige Erfahrung und den persönlichen Trainiertheitszustand optimiert sein. Das Alles sollte durch eine vernünftige, zielführende Ernährung abgerundet werden.

Ist irgendwann das Pensum ausreichend abgestimmt und das gewollte Ergebnis realitätsnah anvisiert, können fabrikatös geschaffene Abnehmtabletten ergänzt werden. Das World Wide Web manifestiert in diesem Zusammenhang eine vollkommene Gelegenheit um prompt Wertungen über die unendliche Vielfalt finden zu können.