Die richtige Verwendung von Feuerschalen

Eine Feuerschale kann abends bei Dunkelheit ein sehr stimmungsvolles Ambiente erzeugen.

Bei deren Betrieb müssen allerdings einige grundlegenden Dinge berücksichtigt werden.

Selbstverständlich ist oberstes Gebot die sichere Handhabung der Feuerschale.

Da es bei einem offenen Feuer fallweise auch zu einer Rauchentwicklung kommt, dürfen dadurch natürlich weder Nachbarn noch andere Leute belästigt werden.



Dürfen alle Feuerschalen mit jedem Brennmaterial betrieben werden?


Für Feuerschalen aus Terrakotta oder Ton nimmt man vor allem trockenes Kaminholz zum Befeuern.

Besteht die Schale aus Gusseisen bzw. Edelstahl, macht ihr große Hitze weniger aus. Deswegen kann man hier auch Holzkohle als Brennstoff hernehmen.

Langjährige Besitzer von Feuerschalen verwenden zum Befeuern auch sehr gerne Buchenholz, da diese Sorte am wenigsten zur Funkenbildung neigt.

Obendrein hält die Glut dank des hohen Brennwertes relativ lange an.

Feuchte Schnittabfälle oder Laub dürfen wegen der starken Rauchentwicklung nicht in der Feuerschale verheizt werden.



Ist irgend etwas in Bezug auf den Untergrund zu beachten?


Hitzeempfindliche Böden sind im Allgemeinen ungünstig zum Aufstellen von Feuerschalen.

Wenn Sie die offene Feuerstelle auf der Terrasse benutzen wollen, ist dieser Umstand besonders relevant.

Bei einem ausreichenden Abstand zum Boden lässt sich ein unliebsamer Schaden weitgehend ausschließen.

Hier sind auf alle Fälle Standbeine, die ausreichend lang sind (Minimum 30 cm), eine gute Lösung.



Welcher Ort ist für den Gebrauch einer Feuerschale geeignet?


Stellen Sie Ihre Feuerschale dort auf, wo niemand durch Funkenflug oder Qualm belästigt werden kann.

Gut wäre also ein Standort, welcher etwas vom Nachbargrundstück entfernt und außerdem halbwegs windgeschützt ist.

Auch die Terrasse käme als Aufstellplatz infrage, natürlich unter der Voraussetzung, der Boden ist gegen hohe Temperatutren weitgehend unempfindlich.

Ist der Untergrund aus einem leicht entflammbaren Material, wie z. B. Holz, scheidet ein solcher Platz naturgemäß als Aufstellort aus.



Schlussbetrachtung:


Die besten Brennmaterialien zum Befeuern sind außer Holzkohle, trockenes Kaminholz, wobei Buchenholz besonders gut geeignet ist.

Schnittreste, Laub und feuchte Holzabfälle gehören nicht in die Feuerschale, sondern auf den Kompost.

Der Untergrund, auf dem die Feuerschale steht, sollte unbedingt hitzebeständig sein, wobei Standbeine ohne Zweifel zu empfehlen sind.

Um das harmonische Verhältnis zu Ihren Nachbarn auch weiterhin zu erhalten, wählen Sie bitte einen Aufstellplatz, der eine Feuerschale eventuelle Belästigung durch Qualm weitgehend ausschließt.